„Die Kampagne „Ich bin kein Held“ bietet uns die Gelegenheit, derer zu gedenken, die sich dafür entschieden haben, MSF in ihrem Testament zu bedenken. Wir möchten diese unglaubliche Bescheidenheit und Grosszügigkeit würdigen. Sie ermöglichen es uns, Leben zu retten.“
Carine Lilliu, Sachbearbeiterin Erblasserbeziehungen.
Private Spenden machen 95 % unserer Ressourcen aus. Durch Ihre Unterstützung und Ihr Engagement für uns können wir unabhängig handeln und ohne Diskriminierung dort eingreifen, wo es die Situation erfordert.
Die Beispiele unserer Kampagne veranschaulichen, was die Großzügigkeit eines Erblassers konkret bewirken kann. Aus Transparenzgründen geben wir Ihnen hier die Einzelheiten, berechnet auf der Basis eines durchschnittlichen Vermächtnisses von 115.000 Euro, anhand von realen Fällen aus unseren Projekten vor Ort.
Diese Zahl basiert auf den Gesamtkosten für den Betrieb der Entbindungsstation von Chost 2016 in Höhe von 3.342.959 € für 23.921 Aufnahmen einschließlich 21.335 Entbindungen.
Wir haben uns entschieden, alle Dienste der Entbindungsstation am erfreulichen Beispiel der Geburten zusammenzufassen. Dazu gehören aber auch viele Pflegedienste wie Familienplanung, Impfungen, Betreuung von Opfern sexueller Gewalt oder die Intensivstation für Neugeborene, die in unsere Berechnungen einbezogen wurden.
Diese Zahl wird auf Basis der Kits berechnet, die benötigt werden, um 10.000 Menschen gegen Masern zu impfen: ein Kit mit medizinischem Material (Spritzen, Handschuhe, Watte usw.), ein Kit mit Logistikmaterial (Planen, Beschilderungsmaterial usw. zur Einrichtung der Impfstationen), ein Kühlkettenkit (Kühlbox, Kühlakku usw.).
Die Gesamtkosten dieser drei Kits belaufen sich auf 7.658 € für 10.000 Impfungen.
Ein Betrag von 115.000 Euro ermöglicht somit 150.169,7 Impfungen, d. h. aufgerundet 150.170 Impfungen (ohne Personalkosten).
Diese Zahl stammt aus einem Wash-Projekt (Water and Sanitation) in der Provinz Harare, Simbabwe. 2017 beliefen sich die Gesamtkosten auf 641.072 € für 54.600 Begünstigte, wobei 11,74 € pro Person und Jahr bzw. 70,44 € pro Familie mit 6 Personen zu Buche schlugen.
Auch hier mussten wir einen konkreten Fall zusammenfassen, denn die sanitäre Grundversorgung bedeutet weitaus mehr Verbesserungen als der hier aufgezeigte Zugang zu Trinkwasser. Der Zugang zu den Sanitäranlagen, eine bessere Kenntnis des Hygieneverhaltens und die Entwicklung eines besseren Brunnenmanagements sind ebenfalls zu berücksichtigen und wurden in unsere Berechnungen einbezogen.
Ihre Kontaktperson

Carine Lilliu
Sachbearbeiterin Erblasserbeziehungen
Telefon: 332515-301
E-Mail : carine.lilliu@luxembourg.msf.org