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Maryam, 4 ans, a déjà subi quatre opérations de reconstruction, dont une greffe de peau prélevée sur sa poitrine pour remplacer un tissu détruit par le Noma. Nigéria, novembre 2016. © Claire Jeantet - Fabrice Caterini/INEDIZ

Nigeria

Noma – Die vergessene Krankheit der Armen

Maryam, vier Jahre alt, hat bereits vier wiederherstellende Operationen hinter sich, einschliesslich einer Hauttranspantation von ihrem Oberkörper, um das von Noma zerstörte Gewebe zu ersetzen. Nigeria, November 2016. © Claire Jeantet - Fabrice Caterini/INEDIZ
Aktuelles 
Wohl kaum jemand hat bisher von der Krankheit Noma gehört. Die Infektionskrankheit ist kaum bekannt. Sie trifft vor allem Kinder unter fünf Jahren, die in extremer Armut leben. Noma entstellt auf schreckliche Weise das Gesicht der Betroffenen. Dies geht mit starken Schmerzen einher.

    Obwohl Noma behandelbar ist, sterben schätzungsweise 90 Prozent der Erkrankten bereits zwei Wochen nach der Infektion. Zu oft erhalten sie keine oder unzureichende medizinische Versorgung und werden nicht aufgeklärt. Wer die Krankheit überlebt, muss mit schweren Entstellungen des Gesichts und dem damit einhergehenden sozialen Stigma leben.

    In Sokoto, im Nordwesten Nigerias, befindet sich eines der wenigen Krankenhäuser, das sich auf die Behandlung der Krankheit spezialisiert hat – das Sokoto-Noma-Krankenhaus. Seit 2014 unterstützen wir dort ein Programm zur Prävention und Behandlung von Noma, um die notwendige Versorgung sowie wiederherstellende Chirurgie für Noma-Patientinnen und -Patienten anzubieten.

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    Website auf Englisch

    Titelfoto: Nigeria, November 2016. © Claire Jeantet - Fabrice Caterini/INEDIZ