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MSF Mozambique Cyclone

Mosambik

MSF leistet erste Hilfe nach Zyklon Kenneth

Eine Frau begutachtet die Schäden an einem Schulgebäude auf Matemo Island nach dem Zyklon Kenneth. Mosambik. April 2019. © MSF
Aktuelles 
Gut einen Monat nachdem der Zyklon Idai zentral Mosambik verwüstet hatte, traf der Hurrikan Kenneth am Donnerstagabend, den 25. April, die Küste der Provinz Cabo Delgado im Norden Mosambiks.

    Nach dem Zyklon Kenneth, der vergangene Woche an der Nordküste der Provinz Cabo Delgado in Mosambik auf Land traf, sind mehrere Städte und Gemeinden schwer beschädigt. Der Regen hält immer noch an, und es gibt große Gebiete, die überflutet wurden oder von Hochwasser bedroht sind. Da MSF in Februar in Pemba, der Hauptstadt der Provinz, Aktivitäten im Bereich Wasser und Hygiene begonnen hatte, ist bereits ein kleines Team in der betroffenen Region präsent.

    MSF ist nach dem Zyklon Idai (14. März) bereits in Beira im Zentrum des Landes tätig und hatte vergangene Woche medizinische und logistische Hilfsgüter nach Pemba geschickt, um für einen möglichen Noteinsatz vorbereitet zu sein. Das Team in Pemba hat die Auswirkungen von Zyklon Kenneth in der Gegend rund um Macomia und der Insel Matemo in Augenschein genommen, und wird den Bedarf auch auf weiteren Inseln prüfen, wo noch unklar ist, welche Auswirkungen der Sturm hatte.

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    Luftaufnahme der Küste der Provinz Cabo nach dem Zyklon Kenneth. Mosambik. April 2019. © MSF

    „Die Insel Matemo wurde vom Zyklon Kenneth schwer beschädigt, ebenso wie die Stadt Macomia und die umliegenden Dörfer“, berichtet Danielle Borges, die Koordinatorin des Projekts in Pemba. „Wir prüfen derzeit die Bedürfnisse in diesen schwer zugänglichen Gegenden, um die notwendige Hilfe zu leisten. Als medizinische Organisation halten wir es für entscheidend, die bestehenden Gesundheitseinrichtungen dabei zu unterstützen, ihre Aktivitäten so schnell wie möglich wieder aufzunehmen. Heute haben wir Ausrüstung für ein Behandlungszentrum gegen Durchfall in Pemba zur Verfügung gestellt, da wir befürchten, dass in den kommenden Tagen durch Wasser übertragene Krankheiten in den betroffenen Gebieten auftreten werden. Weitere Aktivitäten werden in Kürze gestartet.“